Mediation für kommunale IT-Dienstleister in Sachsen

IT-Projekte der öffentlichen Verwaltung haben eine eigene Logik

OZG-Migrationen, Fachverfahrens-Rollouts, DMS-Einführungen über mehrere Kommunen hinweg: Solche Vorhaben sind strukturell komplex – nicht nur technisch, sondern in der Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Dienstleister, zwischen Bereichen und zwischen Personen.

Wenn die Technik geplant ist, aber die Zusammenarbeit blockiert, helfen zusätzliche Steuerungsmaßnahmen oft nicht weiter. Was es dann braucht, ist ein klarer Klärungsraum – allparteilich, vertraulich, mit einem Verständnis für die Sprache und die Strukturen, in denen Sie arbeiten.


Typische Mitglieder dieser Zielgruppe

  • Programm- und Projektleitungen in kommunalen IT-Dienstleistern, Zweckverbänden und kommunalen GmbHs in Sachsen
  • Bereichs- und Abteilungsleitungen mit Verantwortung für Betrieb, Fachverfahren, Infrastruktur oder Projekte
  • Schnittstellenrollen zwischen Auftraggeber-Kommune und IT-Dienstleister
  • Service- und Prozessverantwortliche in ITIL-, OZG- und E-Government-Kontexten
  • Führungskräfte in IT-Organisationen der öffentlichen Verwaltung mit Personalverantwortung

Typische Herausforderungen & Fragen

  • „Der Lenkungsausschuss tagt in zwei Wochen – und die Stakeholder reden nicht mehr miteinander."
  • „Zwei Teilprojektleitungen blockieren sich seit Monaten an einer Schnittstelle."
  • „Die Kunden-Kommune verweigert die Abnahme. Fachlich ist alles klar – aber niemand macht den ersten Schritt."
  • „Eine Schlüsselkraft hat sich zurückgezogen. Das Team merkt es, niemand spricht es an."
  • „Wir machen seit Jahren OZG-Projekte – die Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Dienstleister wird nicht besser, sondern schlechter."
  • „Datenschutz, Personalrat, Fachseite, Betrieb – jeder pocht auf sein Veto, niemand auf das gemeinsame Ergebnis."

Solche Lagen sind in IT-Vorhaben der öffentlichen Verwaltung kein Ausnahmefall, sondern strukturelle Begleiterscheinung. Sie entstehen nicht durch persönliches Versagen – sondern durch die Komplexität, in der mehrere Stakeholder mit unterschiedlichen Logiken zusammenarbeiten müssen.


Mein Ansatz: drei Felder, eine Haltung

Mit Verwaltungs- und IT-Projektmanagement-Hintergrund kenne ich die Sprache, in der Sie arbeiten – ITIL, OZG, EVB-IT, Vergaberecht, Personalrats-Beteiligung – und weiß, wie sich die Logik kommunaler IT-Vorhaben anfühlt: zwischen Standardisierungsanspruch und kommunalen Sondersituationen, zwischen Termindruck und Fachseiten-Realität.

In meiner Arbeit kombiniere ich drei Felder, je nach Konfliktlage:

Mediation

Wenn zwei oder drei Beteiligte in einem klar umgrenzten Konflikt stehen – zwei Teilprojektleitungen, Auftraggeber und Dienstleister, Fach- und Betriebsseite – moderiere ich das Klärungsgespräch allparteilich. Methodisch fundiert nach MediationsG, mit dem Ziel tragfähiger Vereinbarungen, die im Alltag halten.

Konfliktberatung

Wenn die Lage komplexer ist als eine Vermittlung leisten kann – mehrere Akteure, strukturelle Muster, Schnittstellen-Probleme zwischen Bereichen –, arbeite ich systemisch: erst eine Analyse der Konfliktdynamik, dann eine Folgeberatung, in der Lösungsstrategien entwickelt und umgesetzt werden.

Konflikt-Coaching

Wenn Sie selbst sich auf einen schwierigen Lenkungsausschuss vorbereiten, ein Eskalationsgespräch mit der Geschäftsführung führen müssen oder ein wiederkehrendes Konfliktmuster Sie beschäftigt, arbeiten wir vertraulich im Einzelsetting – fokussiert auf Ihre Rolle, Ihre Optionen, Ihre nächsten Schritte.


Was meine Unterstützung bringt

In allen drei Feldern arbeite ich mit dem gleichen Anspruch: definierte Ergebnisse statt offener Tagessätze, klar umgrenzte Sitzungsformate, Diskretion, allparteiliche Haltung.

Konkret entstehen:

  • Tragfähige Vereinbarungen zwischen Auftraggeber und Dienstleister, zwischen Bereichen oder zwischen Schlüsselpersonen
  • Klärung von Rollen, Erwartungen und Schnittstellen – auch dort, wo das Lastenheft schweigt
  • Vorbereitete Stakeholder-Gespräche vor kritischen Lenkungsausschüssen oder Eskalationsterminen
  • Strukturierte Reflexion für Sie als Verantwortliche – mit jemandem, der Ihre Welt kennt, ohne Teil davon zu sein
  • Deeskalation ohne Gesichtsverlust – Mediation produziert keine Sieger und Verlierer

Settings und Formate

  • Vor Ort in Dresden, Leipzig, Chemnitz oder am Standort Ihrer Organisation in Sachsen
  • Online über Videokonferenz – für verteilte Stakeholder oder kurzfristige Termine
  • Sitzungslängen 90–180 Minuten, je nach Format
  • Vereinbarungen zur Vertraulichkeit und zur Honorierung werden vorab schriftlich festgehalten

Passende Angebote für diese Zielgruppe


Nächster Schritt

Konflikte in IT-Vorhaben der öffentlichen Verwaltung lassen sich klären – wenn ein Klärungsraum entsteht, bevor die Eskalation den Auftrag gefährdet.

Ich biete Ihnen ein kostenfreies Orientierungsgespräch – vertraulich, unverbindlich, telefonisch oder online. Wir klären gemeinsam, ob und in welchem Format eine Begleitung für Ihre Lage sinnvoll wäre.

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