Wenn Sie verantworten – und keinen passenden Reflexionspartner haben
Linienführung in der kommunalen Verwaltung, in einem kommunalen IT-Dienstleister oder in einer Programmleitung trägt täglich Konfliktlagen, die intern schwer zu besprechen sind. Mit dem Vorgesetzten? Zu strategisch. Mit dem Team? Zu nah. Mit dem Personalrat? Zu formal. Mit Kollegen anderer Bereiche? Zu unklar in der Vertraulichkeit.
Was fehlt, ist ein verlässlicher externer Reflexionspartner. Jemand, der die Welt kennt, in der Sie arbeiten – ohne Teil davon zu sein. Jemand, der mit Ihnen denkt, ohne Patentrezepte zu liefern. Jemand, der professionell mit Konfliktlagen umgeht, ohne sie zu therapeutisieren.
Was Konflikt-Coaching ist – und was es nicht ist
Konflikt-Coaching ist ein methodisch fokussiertes Format zur Klärung konkreter Konfliktlagen in Ihrer Rolle. Es arbeitet im Einzelsetting, vertraulich und systemisch. Im Mittelpunkt stehen Ihre Konfliktsituation, Ihre Optionen, Ihre Rolle als Verantwortliche – nicht Ihre Persönlichkeit, nicht Ihre Biografie, nicht Ihre Lebensphase.
Klar abgegrenzt:
- Kein Lebens-Coaching – ich arbeite an konkreten Konfliktlagen, nicht an Lebensthemen
- Keine Persönlichkeitsentwicklung – Sie sind kompetent in Ihrer Rolle, das ist die Voraussetzung
- Keine Karriere-Beratung – Karrierethemen gehören zu anderen Formaten
- Keine Therapie – psychische Themen brauchen psychotherapeutische Begleitung
- Kein Führungstraining – Konflikt-Coaching ist keine Methodenschulung
Mit Verwaltungs- und IT-Projektmanagement-Hintergrund kenne ich die Welt, in der Sie arbeiten: TVöD, Personalrats-Beteiligung, Linien- und Projekt-Logik, ITIL- und OZG-Strukturen, kommunale Strukturen Sachsens.
Typische Konfliktlagen, die im Coaching bearbeitet werden
- „Eine Schlüsselkraft droht zu kündigen – ich brauche das Gespräch, kann es aber nicht alleine vorbereiten."
- „Zwei Teams meiner Abteilung reiben sich seit Monaten – ich sehe es, aber komme nicht ran, ohne weiter zu eskalieren."
- „Ich habe einen schwelenden Konflikt mit meinem Pendant in einem anderen Bereich – formal ist nichts, aber die Zusammenarbeit leidet."
- „Der Personalrat deutet eine Eskalation an – ich brauche Klarheit für meine nächsten Schritte."
- „Ein Lenkungsausschuss steht in zwei Wochen – ich muss meine Stakeholder-Position schärfen, vor allem gegenüber einem schwierigen Akteur."
- „Ich erlebe in meiner Rolle wiederkehrende Konfliktmuster – ich möchte sie verstehen, bevor ich sie weiter wiederhole."
In all diesen Lagen geht es nicht darum, dass Sie etwas falsch machen. Es geht darum, dass Sie in komplexen Konfliktsystemen entscheiden müssen – und dafür einen Klärungsraum brauchen.
Hauptformat: Fortlaufende Begleitung
Das Hauptangebot ist eine fortlaufende Coaching-Begleitung über mehrere Monate. Typischerweise 4–6 Sitzungen, im Rhythmus von 4–6 Wochen. Diese Form trägt der Realität von Linien- und Programmverantwortung Rechnung:
- Konfliktlagen entwickeln sich über Zeit – sie brauchen Reflexionsfenster, nicht Einzelinterventionen
- Veränderungen brauchen Iteration – Sie testen einen nächsten Schritt, beobachten die Wirkung, justieren
- Vertrauen braucht Verlässlichkeit – mit der Zeit entsteht ein gemeinsamer Bezugsrahmen, der schnellere und tiefere Reflexion erlaubt
- Mehrere Themen lassen sich verbinden – ein konkreter Konflikt im Hier und Jetzt, ein wiederkehrendes Muster, eine strategische Vorbereitung auf einen kritischen Termin
Eine Sitzung dauert 90 Minuten und wird als Pauschale honoriert – kein Tagessatz, kein offenes Stundenkonto.
Punktuelle Variante: 1–3 Sitzungen
Für Lagen, die keine fortlaufende Begleitung erfordern, gibt es ein fokussiertes Kurzformat: 1–3 Sitzungen mit klar umrissenem Anlass.
Typische Anlässe:
- Vorbereitung eines schwierigen Personalgesprächs
- Vorbereitung eines kritischen Lenkungsausschusses
- Reflexion einer aktuellen Konfliktdynamik vor einer Entscheidung
Auch hier gilt: definiertes Ergebnis, Pauschalpreis, kein Tagessatz ohne Liefergegenstand.
Wie eine Coaching-Sitzung abläuft
Konflikt-Coaching folgt keinem starren Manual, aber einer klaren methodischen Struktur:
- Anliegen klären – worum geht es heute, was soll am Ende der Sitzung anders sein
- Konfliktlage analysieren – Beteiligte, Dynamiken, eigene Position, Handlungsspielräume
- Optionen entwickeln – was wäre möglich, was würde wirken, was wäre tragfähig
- Nächsten Schritt verabreden – konkret, überprüfbar, freiwillig
- Reflexion in der Folgesitzung – was hat gewirkt, was nicht, was lässt sich daraus lernen
Die methodische Grundlage ist systemisch: Konflikte werden nicht als Persönlichkeitsfragen verstanden, sondern als Wechselwirkungen zwischen Personen, Rollen und Strukturen.
Vertraulichkeit und Rahmen
Konflikt-Coaching ist vertraulich. Inhalte aus den Sitzungen werden nicht weitergegeben – auch nicht an Vorgesetzte, Personalbereiche oder Auftraggeber, falls diese die Coaching-Maßnahme finanzieren.
Bei organisations-finanziertem Coaching wird vor Beginn ein klarer Rahmen vereinbart:
- Was wird kommuniziert (Anwesenheit, Sitzungszahl)
- Was nicht (Inhalte, Themen, Beobachtungen)
- In welcher Form ein Abschluss-Gespräch stattfindet, falls gewünscht
Diese Klarheit schützt sowohl Sie als auch das Coaching-Verhältnis.
Formate und Rahmenbedingungen
- Vor Ort in Dresden, Leipzig, Chemnitz oder am Standort Ihrer Organisation in Sachsen
- Online über Videokonferenz – flexibel, häufig die praktischere Variante bei fortlaufender Begleitung
- Sitzungslängen 90 Minuten, im Rhythmus von 4–6 Wochen bei fortlaufender Begleitung
- Pauschalpreis pro Sitzung oder als Paketpreis für eine definierte Anzahl Sitzungen
- Vereinbarungen zur Vertraulichkeit und zur Honorierung werden vorab schriftlich festgehalten
Wenn Konflikt-Coaching nicht das passende Format ist
Manche Konfliktlagen brauchen kein Coaching, sondern ein anderes Verfahren:
- Mediation – wenn der Konflikt zwischen mehreren Beteiligten besteht und vermittelt werden muss
- Konfliktberatung – wenn die Lage strukturell ist und das ganze Konfliktsystem in den Blick genommen werden muss
- MRE – Mensch · Rolle · Erwartungen – ein strukturiertes Reflexionsformat zur Rollenklärung im Arbeitskontext
Welches Verfahren passt, klären wir im kostenfreien Vorgespräch.
Nächster Schritt
Konflikt-Coaching beginnt mit einer Klärung. Ich biete Ihnen ein kostenfreies Orientierungsgespräch – vertraulich, unverbindlich, telefonisch oder online. Wir klären gemeinsam, ob Konflikt-Coaching für Ihre Lage das passende Format ist, und in welchem Rhythmus es sinnvoll wäre.
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Oder schreiben Sie mir kurz Ihr Anliegen: mediator@sweti.de

